Musikverein Erlenbach e.V.

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Serenadenkonzert 2011

Musikverein spielt auf dem Marktplatz

Serenadenkonzert in romantischer Kulisse

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme 25.05.2011)

ERLENBACH Ein lauer Frühsommerabend, eine romantische Kulisse, dazu ein ambitioniertes Blasorchester und Jungmusiker, die von ihrem Erfolg beim Wertungsspiel in Bad Friedrichshall beflügelt schienen: Das Serenadenkonzert des Musikvereins Erlenbach auf dem Marktplatz verdiente sich die Note sehr gut. Das zahlreich erschienene Publikum war angetan von der Leistung aller. Überaus abwechslungsreich war das Programm mit vielen Höhepunkten und Überraschungen. Traditionelle Blasmusik, Musicals, Schlager, Pop und Klassik: Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Auch sollte Moderator Wolfgang Keicher Recht behalten: „Wir wollen heute Abend nicht viel quatschen.“ Nur die Kompositionen der Nachwuchsmusiker wurden angekündigt, vom musikalischen Leiter Marco Rogalski selbst.
Bravo-Rufe
Den Rebläusen war es auch vorbehalten, mit zwei lupenrein vorgetragenen Stücken die Serenade zu eröffnen. Die jungen Musiker präsentierten sich aber auch bei den weiteren Auftritten für ihr Alter schon recht souverän. Bravo-Rufe wurden vor allem laut nach ihrem Wertungsstück „Serengeti Dreams“, das ihnen bereits am Vormittag von der Jury eine hohe Punktzahl einbrachte. Ihr Engagement auf dem Marktplatz endete mit Carlos Santanas „Maria Maria“ und „Smooth“. Jede Menge Rhythmus, technische Brillanz und musikalische Perfektion warf das Blasorchester bei seiner Klangreise in die Waagschale. Die begann mit dem flotten Marsch „Over the Hill March“ des Japaners Takeo Hoshiya und endete mit dem New Orleans Straßenjazzstück „Just a closer walk with thee“, das zahlreiche brillanten Solis enthielt.
Gesang
Bestnoten verdiente sich das Höchststufen-Orchester aber auch bei allen weiteren Stücken. Und es erbrachte außerdem den Beweis, auch begleiten und Rücksicht nehmen zu können. Rogalski und seine Musiker gingen behutsam zu Werke und ließen Sarah Wahl und Andreas Vogt bei ihrem Gesangspart zu „Vivo per lei“ jeden gestalterischen Raum. Das Ganze wirkte einstimmend auf die in wenigen Tagen auf Einladung anstehende Reise an den Comer See. Glanzvoll und spritzig endete das Serenadenkonzert mit der Zugabe „Schwabengrüße“, aber noch nicht der Abend. Auf dem Marktplatz wurde bei Bier und Wein noch lange geplaudert.

 

Musikverein Erlenbach Programm Serenade 2011

Frühjahrskonzert 2011

Musik, die mit Lebensfreude dargeboten wird

Begeisterte Zuschauer beim Frühlingskonzert des Musikvereins

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme 21.03.2011)

Erlenbach Es ist imponierend, zu welchen außergewöhnlichen Leistungen Amateurmusiker in der Lage sind. Im aktuellen Fall liefert das aktive Blasorchester des Musikvereins Erlenbach unter der Stabsführung von Marco Rogalski ein Frühjahrskonzert ab. Besser geht es kaum. Die hohe Qualität ist umso bemerkenswerter, weil in den Reihen des 70-köpfigen Ensembles viele Nachwuchsmusiker sitzen. Die Leistung zeugt von Können und einem enormen Probenpensum. Das Ergebnis ist auch ein großer Verdienst des Orchesterchefs.

Arrangements Doch Musik ist nicht gleich Musik. Es gibt Stücke, die leicht ins Ohr gehen, aber dennoch musikalisch hochwertige Arrangements sind. Und es gibt solche Kompositionen, die bläserisch sehr schwierig zu bewältigen sind und den Interpreten enorm viel abverlangen. Rogalski hatte ein Programm zusammengestellt, das beiden Genres gerecht wurde.

Schon der vollendet feine Beginn mit „Jurassic Park“ lässt hellwache Musiker erkennen, die auch das folgende „Music for Life“ nicht einfach routiniert herunterspielen, sondern das Ganze mit „Leben, Lebensfreude, Vivere“ (so das Motto des Konzerts) erfüllen. Bestnoten verdienen sich auch die Klarinetten.

Behutsam führt dann Rogalski sein Ensemble durch „Mein Herr Marquis“ aus Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“. Den Sologesang bringt brillant Tamara Rogalski ein. Die Klasse des Erlenbacher Orchesters wird auch bei Kumiko Tanakas musikalischem Reisebericht „Andalusia“ mehr als deutlich. Eine „Polka W. R.“ („Ich wollt’ ich wär ein Huhn“) schließt sich an, die Transkription wird nicht minder hinreißend intoniert. Mit dem New Orleans Straßenjazzstück „Just a closer walk with thee“ geht es in die Pause.

Trotz des anspruchvollen Programms nimmt die Qualität auch im zweiten Teil nicht ab. Auch hier schafft es der musikalische Leiter seine Truppe immer wieder zu Höchstleistungen anzutreiben. „Curtain up“ und „Do-Re-Mi“ werden in einer Exaktheit und Homogenität intoniert, für die das Erlenbacher Orchester beispielhaft ist. Begeistert zelebriert wird danach Morricones melancholisches „Cinema Paradiso“. Das Duett, Orchestermitglied Sarah Wahl und Georg Kalmbach, sorgt schließlich bei „Vivo per lei“ (Andrea Bocelli) für Gänsehaut. Bravos und stehender Applaus sind der Lohn.

Zugaben Mit „My Way“ und „There’s no Business like Show Business“ sollte das Konzert enden, doch ohne Zugaben lässt das begeisterte Publikum das Orchester nicht von der Bühne. Maßgeblichen Anteil am Gelingen haben auch das Moderatorenteam Michaela und Wolfgang Keicher mit einer fundierten Ansage. Ein Augenschmaus ist zudem der Blumenschmuck der Weinsberger Rosenkulturen.

Sarah Wahl, Orchestermitglied, und Georg Kalmbach sorgten mit "Vivo per lei" beim Frühjahrskonzert für Gänsehaut im Publikum

Foto: Werner Glanz

Kirchenkonzert 2010

Nachwuchs überzeugt mit guter Leistung

Weihnachtskonzert des Musikvereins und der Rebläuse

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme, 22. Dezember 2010)

Die Erlenbacher Sankt-Martinus-Kirche ist bis auf den letzten Platz gefüllt, als Gemeindepfarrer Hansjörg Krämer den Besuchern verspricht, sie mit Musik und Worten auf Weihnachten einzustimmen. In den folgenden eineinhalb Stunden gelingt dies dem aktiven Blasorchester des Musikvereins Erlenbach und deren Nachwuchsmusikern, den Rebläusen, vortrefflich. Mit Dirigent Marco Rogalski gehen die Jungmusiker ans Werk, um „Herbei o ihr Gläubigen“ mit sichtlicher Spielfreude zu präsentieren. Danach gelingen den Aktiven „O come all ye Faithfull“ und „Savages“ trotz schwieriger Klangverhältnisse mit höchster Präzision. Zwischendurch unterbrechen einige Weihnachtsgeschichten das substanzreiche Konzert.
Der erst zwölfjährige Timo Heller versetzt als Hornsolist bei der „Romanze“ die Besucher in Erstaunen. Gleiches gelingt der Jugendkapelle beim „Tanz der Rohrflöten“. Hier profilieren sich drei Querflötistinnen. Mächtig erhebt sich dann der Orchesterklang beim „Te Deum“ aus der Oper „Tosca“, und „Song to the Moon“ gehört der Sopranistin Tamara Rogalski. Die Zuhörer hätten gerne applaudiert, doch Pfarrer Krämer hatte eingangs gebeten, dies erst am Ende zu tun.
Das schwere Blech beginnt „Non Nobis Domine“, ehe dann nach und nach die weiteren Register einsetzen. Nach den Nachwuchsmusikern und „Alle Jahre wieder“ zieht Sarah Wahl die Zuhörer in ihren Bann. Ihr Sologesang „You rise me up“ sorgt für Gänsehaut.
Nun sind nochmals die Rebläuse mit „Mary’s Boychild“ an der Reihe. Auch die weiteren Stücke stimmen endgültig auf Weihnachten ein: „Weihnachten in den Bergen“ ebenso wie das traditionelle Lied „Vom Himmel hoch da komm ich her“. Dazwischen erklingt „Highland Cathedral“ auf recht originelle Art und Weise. Hierbei sind alle Musiker im Einsatz.
Das Publikum erhebt sich aus den Kirchenbänken und applaudiert stehend. Marco Rogalski und seine 60 Musiker sind zu einer Zugabe bereit: „Es ist ein Ross entsprungen“. Die Zuhörer werden aufgefordert, auch hier mitzusingen. Beim Verlassen des Gotteshauses wird noch großherzig gespendet. Das Geld wird für Sanierungsarbeiten am Berthold-Bühl-Heim verwendet.

Schwere Kost mit Leichtigkeit präsentiert

Erlenbach Der Musikverein teilt sich den Abend mit dem Como Lake Wind Orchestra

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme, 23. März 2010)

Erlenbach In der Sulmtalhalle erlebten über 500 Zuhörer ein rauschendes Konzert. Mit der Verpflichtung des Como Lake Wind Orchestra hatte sich der Musikverein Erlenbach nicht nur selbst ein Geschenk gemacht, auch das Publikum war von den erstklassigen Vorträgen der Italiener aus Como, die den ersten Konzertteil bestritten, begeistert. Die Gastgeber glänzten ebenfalls mit anspruchsvoller sinfonischer Blasmusik.

Für die Sulmtäler muss es ein Balanceakt gewesen sein. Denn das Programm der Fiati Filarmonici, die es in dieser Form erst seit 2008 gibt, war äußerst anspruchsvoll und selbst für Musikliebhaber eine schwere Kost. Doch das, was die 50 Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dirigenten Savino Aquavita zu Gehör brachten, war geprägt von Professionalität und Hingabe.

Im Mittelpunkt des künstlerischen Programms des Gastorchesters stand der 100. Todestag des wohl größten Schriftstellers der russischen Literatur – Lev Nicolàevic Tolstòj. Das Thema „Krieg und Frieden“ wurde in sechs Werken äußerst gefühlvoll, eindringlich und kompetent inszeniert. Stehende Ovationen waren der verdiente Lohn. Die Pause danach war angebracht, um die zuvor vermittelten einzelnen Bilder dieser Epoche erst einmal wirken zu lassen.

Die Musik ist das Verbindungselement der Menschen in aller Welt schlechthin und bedarf eigentlich keiner Worte. Dennoch wurden die Ausführungen des MVE-Vorsitzenden, Klaus Varga, zu Beginn und am Ende des erlebnisreichen Abends, von Rocco Sabatino ins Italienische übersetzt. Die einzelnen Stücke stellte David Zampievi und für die Erlenbacher Wolfgang und Michaela Keicher vor.

Das Musikerlebnis besonderer Art setzte im zweiten Konzertteil nahtlos das Erlenbacher Blasorchester mit Dirigent Marco Rogalski fort. Dabei drehte sich alles um Mythen, Sagen und Helden. Ob die bekannte biblische Geschichte um die Arche Noah oder der furchtbare Drachen, der die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt und nur durch den Riesen Guflina besiegt wird: Die Zuhörer werden nochmals fast zwei Stunden in den Bann gezogen.

Geschenketausch Schillernde Klangfarben entfaltete das mit spürbarer Spielfreude agierende 65-köpfige Ensemble auch bei „The mask of Zorro“ und den Melodien aus dem Film „Ghost“, bei dem Musikerin Sarah Wahl ihre faszinierende Stimme einsetzte. Mit „Batmann“, „Spiel mit das Lied vom Tod“ und der italienischen Geschichte „Das Leben ist schön“ („La vita è bella“), bei den beiden letzten glänzt Tamara Rogalski als Sängerin, sollte das Konzert enden. Doch erst nach zwei Zugaben und dem Tausch von Geschenken durften die Musiker von der Bühne.

Fruehjahrskonzert 2010

Sarah Wahl bekam für ihren gesanglichen Part starken Applaus. (Foto: Werner Glanz)


Konzertprogramm zum Frühjahrskonzert (20. März 2010)

1. Teil: Fiati FilArmonici Como Lake Wind Orchestra
Maestro: Savino Aquaviva
Jan van der Roost Et in Terra Pax
Piet Swerts Eptitaph
Jan de Haan Banja Luka
Giovanni Gabrieli
arr. Donald Hunsberger
Aria della Battaglia
arr. Morton Gould Suite from „Holocaust“
Pause
2. Teil: Musikverein Erlenbach
Dirigent: Marco Rogalski
Edward Grieg
arr. Otto Zurmühle
Morgenstimmung
aus „Peer Gynt Suite“
Bert Appermont Noah‘s ark
Otto M. Schwarz Dragonfight
James Hornerarr. Ton van Grevenbroek The mask of Zorro
Alexander North
arr. John G. Mortimer
Unchained melody
aus „Ghost“
Vocal-Solo: Sarah Wahl
arr. Toshihiko Sahashi Batman
aus „Batman is back“
arr. André Waignein Once upon a time in the west
Vocal-Solo: Tamara Rogalski
Nicola Piovani
arr. Lorenzo Pusceddu
La vita è bella
Vocal-Solo: Tamara Rogalski

Das Programm zum Herunterladen – und alle weiteren Infos: Flyer

von Peter Glaser

Der Musikverein Erlenbach umrahmte am 20. Juli 2009 eine Gedenkveranstaltung in der Evangelischen Johanneskirche in Untergruppenbach.
Geladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde und Gemeinde Untergruppenbach, die im Rahmen ihrer 900-Jahr-Feier mit der Veranstaltung „65 Jahre danach – Vermächtnis des 20. Juli 1944“ an das Hitler-Attentat von Claus Schenk Graf zu Stauffenberg erinnerte. Unserem Dirigenten Marco Rogalski ist es in enger Zusammenarbeit mit unserem 1. Vorsitzenden Klaus Varga gelungen, hierfür die Wünsche und Vorstellungen des Gastgebers zu berücksichtigen und auch musikalisch umzusetzen. Schwierige Arrangements erforderten von den Musikern ein Höchstmaß an Konzentration, konnten aber bravourös gemeistert werden. Violoncello, Violine, Klavier und Gesang vereinigten sich dabei gekonnt mit dem Erlenbacher Blasorchester. Professionell verstand es auch Heike Lüttich vom SWR mit vorgelesenen Briefen und Gedichten die anwesenden Gäste zu berühren. Hermann Söhner, Pfarrer i.R, berichtete als Zeitzeuge. Da dem Anlass entsprechend in der Kirche auf Beifallsbekundungen verzichtet wurde, versammelten sich nach Ende der Veranstaltung alle Mitwirkenden nochmals im benachbarten Gemeindehaus. Hier fand unter anderem Mitorganisator Herrn Harald Augenstein in Anwesenheit von Frau Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, sowie von Herrn Bürgermeister Joachim Weller und Herrn Pfarrer Wolfgang Altvater große Worte des Lobes und der Anerkennung für die gelungenen Darbietungen. Mit dem Wunsch auf ein erneutes Wiedersehen wurde der Abend dann mit kleinen Geschenken gemeinsam beendet.
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Gefühlvoll und eindrücklich

Dunkelstes Kapitel deutscher Geschichte soll bei 900-Jahr-Feier der Gemeinde nicht ausgespart werden

Von Nelli Nickel (aus Heilbronner Stimme Schozach- und Bottwartal vom 22. Juli 2009)

UNTERGRUPPENBACH „Liebe Eltern, ich möchte euch mitteilen, dass ich zum Tode verurteilt wurde. Ich wollte lieber sterben als zur SS zu gehen.“ Heike Lüttich trägt den Abschiedsbrief eines Bauernsohns aus dem Sudetenland vor. Andächtig hören die Besucher in der evangelischen Johanneskirche in Untergruppenbach zu. Zum Abend des Gedenkens an die Auflehnung gegen den Nationalsozialismus und an den bekanntesten Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg sind die Menschen gekommen.

Gedenken „Das 900-jährige Bestehen unserer Gemeinde ist ein Grund zur Freude und Dankbarkeit. Bei aller Freude darf aber das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nicht ausgespart werden“, sagt Harald Augenstein. Der Untergruppenbacher gab den Anstoß für die Gedenkveranstaltung am 20. Juli, dem Jahrestag des Hitlerattentats, das von Stauffenberg vor 65 Jahren verübte, um dem NS-Regime ein Ende zu setzen. „So dunkel das Kapitel ist, so bleibt ein wenig Licht. Der Widerstand war keine Massenbewegung, aber es gab welchen“, unterstreicht Augenstein. Die Besucher in der gut gefüllten Kirche hören von Widerstandskämpfern und zum Tode Verurteilten. Heike Lüttich vom SWR liest Gedichte, Abschiedsbriefe und Zitate vor. Marco Rogalski übernimmt mit dem Musikverein Erlenbach und den jungen Solisten den musikalischen Part – gefühlvoll und eindrücklich. „Es ist ein komplett anderes Programm als sonst“, sagt Rogalski. Der „Ritt der Walküre“ von Richard Wagner gleich zu Beginn. Durchaus gewagt, so Rogalski. Schließlich sei Wagner ein bekennender Antisemit gewesen. „Der Ritt wird von uns gebrochen.“ In die Musik hinein spricht Heike Lüttich immer wieder Passagen des Gedichts „Die letzte Epiphanie“ von Werner Bergengruen, bis das Stück am Ende in sich zusammen fällt.

Kombination Ein besonderes Klangbild entsteht durch die Kombination von Blasorchester und Streicher. Nina Steffens beeindruckt am Cello bei dem Stück „Kol Nidrej“ von Max Bruch. Der neunjährige Frederik Rogalski, unterstützt von seinem Violinlehrer Hans-Wilhelm Traub, trägt mit dem Blasorchester das „Thema“ aus Schindlers Liste vor. Gänsehaut erzeugen Tamara Rogalski mit ihrem Vocalsolo bei „I vow to thee my country“, ihr Bruder Nikolai mit einer selbst komponierten Ballade zu einem Text von Nina von Stauffenberg. „Der 20. Juli 1944 wurde für mich zum Hoffnungszeichen, das mich ermutigte von ganzem Herzen Deutscher zu sein“, erzählt Hermann Söhner. Der Pfarrer war zum Zeitpunkt des Attentats acht Jahre alt. Er berichtet von seinen Eindrücken in dieser Zeit und den Jahren danach und erzählt den Besuchern, welche Bedeutung dieser Tag für ihn hat.

Gedenkveranstaltung Untergruppenbach

Tamara und Frederik Rogalski (beide rechts im Bild) singen, begleitet vom Blasorchester, Pie Jesu von Andrew Lloyd Webber in der Johanneskirche. (Foto: Werner Kuhnle)

Tonflut auf hohem Niveau

Eintracht stellt mit Gastkapelle aus Erlenbach ein hörenswertes Frühjahrskonzert auf die Beine

von Roland Kress (aus Heilbronner Stimme Weinsberger Tal vom 07. April 2009)

Gut gewählte Musiktitel, beeindruckend vorgetragen: Der Musikverein Eintracht Lehrensteinsfeld sorgte zusammen mit dem Musikverein Erlenbach unter dem Motto “Tonflut” für einen hörenswerten Musikabend vor über 300 Zuhörern in der Lehrensteinsfelder Gemeindehalle. “Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.” Mit einem Zitat des französischen Schriftstellers Victor Hugo begrüßte Norbert Weber als Vorsitzender des Musikvereins die Zuhörer zum fünften Frühjahrskonzert mit dem Musikverein Lehrensteinsfeld. Gemeinsam Nach 13 Jahren gab es erstmals wieder ein gemeinsames Konzert mit dem Musikverein Erlenbach, der als Gastkapelle den zweiten Programmteil bestritt. Unter dem Beifall der Zuhörer betraten 60 Lehrensteinsfelder Musiker mit ihrem Dirigenten Andreas Schmidt die Bühne, um mit Beethovens anspruchsvoller “Overture to Egmont” den Abend musikalisch zu eröffnen. Spannend und beeindruckend wurde die Programmmusik für sinfonisches Blasorchester beim Musikstück “Noah’s Ark” vorgetragen. Ruhige und getragene Musikpassagen zu Beginn. Aufkommender Wind, peitschende Wellen, Dramatik auf hoher See. Das Konzertmotto der “Tonflut” fand hier seinen passenden Namen. Genial wie die Musiker die Mischung zwischen Walzer und Flamenco bei Emil Waldteufels “Espana” als eine Einheit präsentierten. Einen gelungenen Auftritt feierten an diesem Abend die Solisten Thomas Engler (Gesang, Gitarre), Fery Weber (Gitarre), Helen Volz (Saxofon) und Sandra Zywietz (Flügelhorn) zusammen mit dem Orchester bei Chuck Mangiones “Children of Sanchez”. Moderator des Abends, Klaus Föll, kündigte “P.O.S.” an: Bei dem gespielten polnischen Sportmarsch von Eduard Maj zündeten die Lehrensteinsfelder Musiker zum Abschluss ihrer gelungenen Musikbeiträge noch einmal ein sprühendes Feuerwerk der Blasmusik ab. Gelohnt Voll des Lobes über den Auftritt seiner Musiker zeigte sich ein strahlender Dirigent Andreas Schmidt: “Die viele Arbeit hat sich gelohnt. So ein Konzert gibt einem vieles wieder zurück”. Im zweiten Programmteil überzeugte der Musikverein Erlenbach mit Dirigent Marco Rogalski. “Womit fangen wir an?”, humorvoll kündigten Jasmin Wahl, Michaela Keicher und Wolfgang Keicher die Musiktitel der Gäste aus Erlenbach an. Neben starken Gesangsvorträgen von Tamara Rogalski und Sarah Wahl überzeugte das mehr als 60 Musiker zählende Orchester unter anderem mit “Mozart’s Greatest Hits”.

Frühjahrskonzert Lehrensteinsfeld 2009

Für einen äußerst kurzweiligen Musikabend sorgten der MV Eintracht Lehrensteinsfeld und der MV Erlenbach. (Foto: Hans Posovszky)

Musiker spielen auf hohem Niveau

Erlenbach Höchststufen-Orchester des Musikvereins begeistern das Publikum mit facettenreichem Programm

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme, 23. März 2009)

Erlenbach 70 Bläserinnen und Bläser des Musikvereins Erlenbach haben in der frühlingshaft geschmückten und sehr gut besuchten Sulmtalhalle ein hochrangiges Konzert geboten. “Facetten der Musik” machte den Abend zum Erlebnis. Das begeisterte Publikum erklatschte sich mit minutenlangem und rhythmischem Applaus noch zwei Zugaben. Melodie, Akkord und Rhythmus: Jeder Komponist orientiert sich an diesen drei Grundelementen der Musik. Orchesterchef Marco Rogalski verstand es einmal mehr, mit den ausgewählten Werken ein facettenreiches und abendfüllendes Programm mit hohem Unterhaltungswert zu formen.

Präziser Klangkörper In jeder Phase des Konzerts spürte man das wochenlange, enorme Probenpensum, bei denen nach Aussage Rogalskis “beide Seiten sehr gefordert waren”. Der präzise spielende Klangkörper – ihm gehörten diesmal sehr viele Jungmusiker an – festigte seinen Ruf als Höchststufen-Orchester aufs Neue.
Begleitend zu den instrumentalen Stücken wurde auch Gesang eingesetzt. Tamara Rogalski bei “Gabriellas Song” aus dem Film “Wie im Himmel” sowie Sarah Wahl bei “He’s a Tramp” (Sonny Burke/Peggy Lee). Beide hielten mit ihren Vorträgen das beachtliche Niveau. Gleiches gilt für die vielen solistischen Beiträge einiger Interpreten. Herausragend war hier Posaunist Benjamin Hahn bei “Feeling Good”. Als sehr kompetent erwies sich auch das Moderatorenteam Michaela und Wolfgang Keicher sowie Jasmin Wahl.
Das fanfarenartige Eröffnungswerk “Rise of the Firebird” entführte die Zuhörer zunächst in die Mythologie des Phönix, des Feuervogels. “Nahr-Al-Alwaan”, was frei übersetzt “Fluss der Farben” bedeutet, stellte danach mit seinen vielen Klangeffekten größte Herausforderungen an das Ensemble. Weich fließende Melodien und rasante Passagen prägten dieses anspruchvolle Stück. Die Darbietung wurde vom Publikum mit langem Beifall bedacht. Philip Spakes “A Midwest Celebration”, eine Komposition, die sowohl Traditionelles wie Ouvertüren und Märsche als auch die neuesten Originalwerke und Bearbeitungen enthält, hinterließ ebenso einen nachhaltigen Eindruck wie Spakes Marsch “Skyrider”.

Mozart Im zweiten Konzertteil zelebrierten die Musiker zunächst “Mozarts greatest Hits”. Auch mit “Innuendo” (Queen) und dem “Mame Medley” trafen Marco Rogalski und sein Orchester beim Publikum genau ins Schwarze. Der Komponist Hans Zimmer und seine Art, “Backdraft” emotional, stellenweise bombastisch und aktionsgeladen zu vertonen, zog die Erlenbacher Musiker in einen Bann und stachelte sie zu weiteren musikalischen Höchstleistungen an.
Mit John Miles unvergänglichem Hit “Music” endete das offizielle Programm. Doch erst nach dem Marsch “Orchesterwagen” und dem Abba-Hit “Thank you for the Music” (Gesang: Wahl/Rogalski), durften die Musiker von der Bühne.

Fruehjahrskonzert 2009 Fruehjahrskonzert 2009

Das Frühjahrskonzert in der Sulmtalhalle war einmal mehr ein großer Erfolg. Die Musiker spielten mehrere Zugaben. (Fotos: Werner Glanz)


Konzertprogramm zum Frühjahrskonzert (21. März 2009)

1. Teil: Musikverein Erlenbach
Dirigent: Marco Rogalski
Steven Reinecke Rise Of The Firebird
Sabri Dereli / Alex Poelman Nahr-Al-Alwaan “Fluss der Farben”
Philip Sparke A Midwest Celebration
Stefan Nilsson / Py Bäckmann
arr. Lars Erik Gudim
Gabriella’s Sang aus dem Film “Wie im Himmel”
Vocal-Solo: Tamara Rogalski
Philip Sparke Skyrider
Pause
2. Teil: Musikverein Erlenbach
Wolfgang Amadeus Mozart
arr. Toshio Mashima
Mozart’s Greatest Hits
Leslie Bricusse
arr. Stefan Schwalgin
Feeling Good
Posaunen-Solo: Benjamin Hahn
Freddy Mercury
arr. Rieks van der Heide
Innuendo performed by Queen
Hermann Jerryarr. Naohiro Iwai Mame Medley
Sonny Burke / Peggy Lee
arr. Lars Erik Gudim
He’s A Tramp
Vocal-Solo: Sarah Wahl
Hans Zimmer
arr. Masato Myokoin
Backdraft
John Miles
arr. Philip Sparke
Music

Das Programm zum Herunterladen – und alle weiteren Infos: Seite 1 | Seite 2

Galakonzert in Esslingen

Moderne Klänge beim Esslinger Galakonzert

Programm des Musikvereins Erlenbach begeistert Zuhörer der Jubiläumsveranstaltung im Neckar Forum

von Peter Glaser (aus Neckarsulmer Stimme, 28. November 2008)

Bei einer Konzertreise hatten die Musiker des Musikvereins Erlenbach erneut die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Stadtkapelle Esslingen feierte ihr 100-jähriges Bestehen. Höhepunkt ihrer Jubiläumsveranstaltungen war jetzt ein Galakonzert. Zu dieser musikalischen Veranstaltung hatten die Verantwortlichen der Esslinger Stadtkapelle schon vor Monaten das Erlenbacher Höchststufenorchester zur Mitgestaltung eingeladen. Der Beginn des Konzertes gehörte ganz allein den Gastgebern. Im Auftrag des Bundespräsidenten wurde den Esslingern hierbei vor der Konzertpause die Pro-Musica-Plakette verliehen. Nachdem schon in den Nachmittagsstunden bei einer Einspielprobe die akustischen Gegebenheiten im imposanten Neckar Forum ausgelotet wurden, war nun die Bühne frei für Dirigent Marco Rogalski und sein Erlenbacher Blasorchester. Moderne Arrangements der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Manuel de Falla, Freddie Mercury und John Miles überzeugten das fachliche Publikum. Umjubelt war auch das Zusammenspiel zwischen Orchester und Sängerin Sarah Wahl bei “On the sunny side of the street”. Michaela und Wolfgang Keicher moderierten humorvoll und sachkundig durch den Abend. Nach dem Überreichen eines Erlenbacher Gastgeschenks an den Jubiläumsverein endete für die Unterländer Musikerinnen und Musiker ein gelungener Konzertbeitrag mit zwei Zugaben. Viele Besucher lobten nach dem Auftritt die faszinierende Leichtigkeit im Spiel des Erlenbacher Musikvereins.

Esslinger Galakonzert 2008Spielte fröhlich auf: der Musikverein Erlenbach, der jetzt im Esslinger Neckar Forum zu Gast gewesen ist. (Foto: privat)

Musikverein Erlenbach auf Schloss Kapfenburg

Von Peter Glaser

“Der Musikverein Erlenbach war spitze”, so das Fazit des Akademiedirektors Erich W. Hacker nach der Eröffnungsveranstaltung des 9. Festival Schloss Kapfenburg bei Lauchheim. Die Erlenbacher Musiker waren nach einer Einladung der Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg angereist, um bei der spektakulären Eröffnungsperformance alle Register ihres Könnens zu ziehen. Bereits zwei Tage vor der Veranstaltung begannen unter absolut professionellen Bedingungen für das Höchststufenorchester die notwendigen Licht-, Ton- und Technikproben. Unter der Leitung ihres Dirigenten Marco Rogalski fungierten die Musiker als Sinfonisches Blasorchester und harmonisierten perfekt mit integrierten Streichern der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und dem Jungen Kammerchor Ostwürttemberg. In Rogalski’s Händen lag hierbei auch die musikalische Gesamtleitung.
“In situ 9 – terra et mundus”. Welt und Weltall. Das Thema des Abends wurde mit beeindruckender Präzision umgesetzt. Gerald Friese führte Regie und entwickelte mit szenischen Darstellungen gleichzeitig als Schauspieler eine weltenumspannende Dramaturgie. Mit Texten, unter anderem aus dem Johannes-Evangelium, Goethes Faust oder “die Zeit der Steine” von Erich Fried näherte er sich der Thematik. Vor dem eigentlichen Event stand aber eine Welturaufführung. Walter Ratzek, der aus Offenau stammende Komponist, Dirigent und Leiter des Musikkorps der Bundeswehr, hatte speziell zur Eröffnung des Festivals ein beeindruckendes Werk auf Papier gebracht. Persönlich anwesend, erläuterte er vor der erstmaligen Aufführung den über eintausend Besuchern seine “Intrada”, ein monumentaler Querschnitt durch vier Jahrhunderte Musikgeschichte.
Mit “Jupiter – the Bringer of Jollity” von Gustav Holst begann dann nach Einbruch der Dunkelheit das eigentliche Wechselspiel zwischen Licht, Klang, Wort und Feuerwerk. Hierbei setzte Joachim Berner, seines Zeichens Weltmeister der Pyrotechnik, mit seinem Feuerwerk schon zu Beginn überraschende effektvolle Glanzpunkte. Im Zusammenspiel mit Musiker und Chor überzeugte Gesangssolistin Barbara Grabowski bei “I vow to thee my country”. Beim “Feuertanz” von Manuel de Falla verwandelten die genialen Lichteffekte im Dialog mit dem feurig vorgetragenen Klängen das ganze Schloss in ein imaginäres Flammenmeer. Bei der finalen “Symphonie no. 3 Planet Earth” von Johan de Meij waren dann die Augen und Ohren der Besucher gleichermaßen gefordert. Absolut perfekt war dabei die Synchronität zwischen Musik und Feuerwerk. Es blitzte, funkelte und der Himmel brannte über den ehrwürdigen Mauern von Schloss Kapfenburg. Die Zuschauer waren begeistert. Hoch zufrieden war nach der gelungenen Präsentation auch der Erlenbacher Dirigent: “Ich habe meinen Musikern und allen Gästen ein unvergessliches musikalisches Erlebnis versprochen und ich habe mein Wort gehalten”, so Rogalski.

Festival Schloss Kapfenburg 2008

Das sinfonische Blasorchester Erlenbach bei der Probenarbeit auf Schloss Kapfenburg. (Foto: Michaela Keicher)

Bravourös musiziert

Erlenbach Ambitionierte Instrumentalisten und Sänger geben umjubeltes Konzert

Von Werner Glanz (Heilbronner Stimme, 17. März 2008)

Ein ambitioniertes Blasorchester, ein gut geschulter Kinderchor der Grund- und Hauptschule, mehrere Mitglieder der Musikschule Unterer Neckar und ein musikalischer Leiter Marco Rogalski, der alle Fäden zusammenhält: Das sind die Zutaten zu einer außergewöhnlichen, substanzreichen Konzertreise des Musikvereins Erlenbach (MVE) in der voll besetzten Sulmtalhalle.
Mit der “Fanfare for the Common Man” (Aaron Copland) beginnt die Zeitreise auf der Umlaufbahn unseres Sonnensystems, um am Ende wieder auf dem mit Leben erfüllten “blauen Planeten” Erde anzukommen. Daher auch das Motto des gelungenen Abends “Menschen und Welten”.
Herausforderung Kompositionen von Gustav Holst werden für das 70-köpfige Ensemble zu einer großen Herausforderung. Sein Meisterstück liefert das MVE-Orchester zweifelsohne bei den aus der Suite “Die Planeten” stammenden Sätze “Mars” und “Jupiter” ab. Da werden selbst schwierigste Tonarten, Tempo- und Rhythmuswechsel mit Bravour gemeistert. Der “Feuertanz” (Manuel de Falla), nicht minder anspruchsvoll, ist dagegen für die Zuhörer nicht mehr die ganze schwere (Musik-)Kost wie zuvor. Auch bei Holst “I vow to thee, my country” ist das Höchststufen-Orchester ein überaus souveräner Begleiter für das Vocalensemble der Musikschule Unterer Neckar (Leitung Simone Fessner). Mit viel Spielfreude, solistischer Klasse und dem Kinderchor der Grund- und Hauptschule geht es beschwingt in den zweiten Teil des Konzertabends.
“It’s a small world”, “Lieder, die wie Brücken sind” und Michael Jacksons “We are the world” werden von Schülern der Klassen zwei bis fünf mit sichtbarer Freude ausdrucksstark vorgetragen. Herzlicher Applaus für die große Leistung des Chors von Marika Massa, aber auch für die MVE-Solostimmen Sarah und Jasmin Wahl, Markus Leitz und Daniel Hahn. Rogalskis Orchester gefällt durch sein akzentuiertes und dezentes Zusammenspiel.
Anspruchsvoll Mit “Return to neverland”, “Earth song” (M. Jackson) und Louis Armstrongs “What a wonderful world” (Flügelhornsolo Markus Leitz) neigt sich das anspruchsvolle und umjubelte Konzert dem Ende entgegen. Zum Gelingen tragen die Moderatoren Wolfgang Keicher, Michaela Keicher und Ramona Keicher als Fee bei.
Die Schlussworte gehören Klaus Varga, MVE-Vorsitzender, und Marco Rogalski, der die Besucher auffordert: “Nehmen sie die Musik und die Welt mit nach Hause.” Und an seine Musiker gerichtet: “Ich hab euch lieb.” Das sagt wohl alles.

Fruehjahrskonzert 2008

Das Frühjahrskonzert “Menschen und Welten” des Musikvereins Erlenbach wurde ein großer Erfolg. Am Ende gab es stehenden Applaus. (Foto: Werner Glanz)


 

Konzertprogramm zum Frühjahrskonzert (15. März 2008)

 

1. Teil: Musikverein Erlenbach
Dirigent: Marco Rogalski
Aaron Copland Fanfare for the Common Man
Gustav Holst
edited by Alfred Reed
Mars, the Bringer of War (aus der Suite “The Planets”)
Gustav Holst
edited by Alfred Reed
Jupiter, the Bringer of Jollity (aus der Suite “The Planets”)
Manuel de Falla
arr. Walter Ratzek
Feuertanz
Johan de Meij 2. Satz aus Symphony no. 3 Planet Earth
Gustav Holst
for band by Ralph Vaughan Williams
I Vow To Thee, My Country
Pause
2. Teil: Musikverein Erlenbach
Dirigent: Marco Rogalski
Richard und Robert Sherman
arr. Toshio Mashima
It’s A Small World
Rolf Zuckowski
arr. Thorsten Reinau
Lieder die wie Brücken sind
Michael Jackson & Lionel Richie
arr. Frank Bernaerts
We Are The World
arr. Peter Kleine Schaars Return To Neverland (aus Walt Disney’s Peter Pan)
Michael Jackson
arr. Ron Sebregts
Earth Song
Louis Armstrong
arr. L. Pusceddu
What a